Was mir von Paris besonders einprägsam erschien, ist dass diese Stadt unglaublich lebhaft ist. Obwohl wir im November, also in einer der kälteren und ruhigeren Monate dort zu Besuch waren, war extrem viel los. Es hatte viel Verkehr und viele Menschen. Vor allem in der Passage wo es viele Kleiderläden hat und Kaffees. Aber keinesfalls im negativen Sinne. Ich fand es irgendwie eine tolle Athmosphäre inmitten der geschäftigen Menschen die dort unterwegs waren. Ganz Allgemein bin ich sowieso ein Fan von Frankreich nur schon wegen der Sprache. Auch abgesehen davon, hat mich Paris sehr positiv überrascht. Die Sehenswürdigkeiten sind toll und die Architektur der Stadt war auch sehr besonders.

Angereist sind wir an einem Freitag morgen früh ab dem Hauptbahnhof Zürich mit dem TGV, der uns innert 4 Stunden zu unserem Ziel unseres Kurztrips brachte. Die Anreise mit dem Zug ist meiner Meinung nach die Entspannteste von der Schweiz aus. Man muss sich, anders als beim Flughafen, weniger Gedanken über den Inhalt seines Gepäckstücks machen und kann einfach einsteigen. Wenn man schon früh bucht, kann man von Sparbilletten profitieren. Meistens buche ich meine Zugreisen über die SBB.
Eiffelturm
Ein absolutes Highlight war unser Besuch vom Eiffelturm. Irgendwie hat man so viel davon gehört und Bilder davon gesehen, dass es echt cool war dann mal persönlich vor ihm zu stehen. Wir beschlossen dann gegen eine Gebühr den Eintritt zu kaufen, sodass wir auf den Eiffelturm raufsteigen konnten. Wir haben dafür die perfekte Zeit erwischt. Um etwa 15:30 sind wir in der Schlange angestanden. Rund 2 Stunden später konnten wir hochlaufen. Zu dieser Zeit ging die Sonne langsam unter. Als wir oben waren, war es komplett Dunkel und man konnte die Lichter der Stadt Paris sehen. Ich kann es jedem empfehlen zum Sonnenuntergang auf den Eiffelturm zu gehen. Der Blick auf die Stadt war einmalig.

Le Louvre
Eine weitere Sehenswürdigkeit die vermutlich jeder Touri in Paris besucht ist Le Louvre. Das Museum Le Louvre ist besonders bekannt, weil das Gemälde der Mona Lisa dort ausgestellt ist. Den Aussenhof mit der glasigen Pyramide kann jeder besuchen. Für den Eintritt in das Museum zahlt man 17 Euro. In dem Zeitfenster als wir bei der Sehenswürdigkeit ankamen, war der Eintritt in den Louvre schon ausverkauft. Aus diesem Grund haben wir das Museum nicht besucht. Es besteht jedoch die Möglichkeit vorab online einen Eintritt zu kaufen damit man vor Ort nicht warten muss.

Château de Vincennes
In der weiteren Zeit die wir noch zur Verfügung hatten, besuchten wir noch das Château de Vincennes welches sich etwas ausserhalb des Stadtzentrums befindet. Es ist trotzdem seht gut mit der Metro erreichbar, sowie alle Sehenswürdigkeiten in Paris. Natürlich durfte dann auch der Arc de Triophe nicht fehlen. Dieser befindet sich in der Mitte eines grossen Kreisels der „Place Charles de Gaulle“ genannt wird. Abgehend von diesem Kreisel befindet sich zudem die bekannte Champs-Elysées. Man kann den Arc de Triomphe durch eine Unterführung unter dem Kreisel durch erreichen. Wenn man hochsteigt hat mein einen tollen Ausblick über die Stadt.

Restauranttipp
Ein besonders gutes Restaurant möchte ich von Paris auch noch teilen. Wir haben zu Beginn des Kurztrips vor allem im Stadtzentrum wo auch die vielen Läden sind gegessen. Dort war das Essen so mittelmässig und auch relativ teuer. Per Zufall haben wir dann in einem ruhigeren Viertel ein Restaurant gefunden welches preislich günstiger war und Qualitativ wirklich hervorragend. Wir waren beide sehr begeistert davon. Das Restaurant heisst „Les Barjots“ und befindet sich an der Rue de Faubourg Saint-Antoine.

Zurück nachhause und in den Alltag sind wir wieder mit dem TGV. Es war ein sehr schönes verlängertes Wochenende in dieser bekannten Stadt. Ich werde bestimmt wieder einmal nach Paris reisen.
