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Die Reise von Zürich nach Prag war meine erste, mit einem Nachtzug. Da diese Züge vergleichsweise schnell ausgebucht sind, erwischte ich noch ein 3-er-Abteil und war mit zwei fremden Personen im Abteil. Die drei Betten sind in diesem Zug übereinander gebaut, so hat man trotzdem noch ein wenig Privatsphäre. Im Abteil hatte es noch ein ganz kleines Waschbecken und für jede Person eine kleine Wasserflasche. Wenn mehrere Personen grosse Koffer mitbringen, wird es sehr eng in der Kabine, jedoch war es gut machbar für eine Nacht. Der Zug fährt abends um 20:40 Uhr ab Zürich los und kommt am nächsten Morgen in Prag um 10:39 an. In der Nacht konnte ich tatsächlich auch relativ gut schlafen. Man merkt schon, dass der Zug auf den Schienen immer ein wenig ruckelt, aber ich muss sagen, dass ich sowieso nie grosse Probleme mit dem Schlafen habe. Natürlich ist man am Morgen nicht gleich erholt, wie wenn man beispielsweise in einem Hotel schläft, aber es war total in Ordnung. Am Abend wird man noch von den Zugbegleitern gefragt, ob man Kaffee oder Tee zum Morgenessen möchte. Rechtzeitig vor der Ankunft werden dann Tabletts mit dem Frühstück in den Abteilen verteilt. Das beinhaltet zwei Brötchen mit einem Aufstrich, einen Orangensaft und das am Vorabend gewünschte Getränk. Am Morgen, als die Sonne aufgegangen ist, war es ziemlich gemütlich vom Bett aus, die vorbeiziehende Landschaft Tschechiens anzuschauen und dabei Kaffee zu trinken. Das ist definitiv ein Vorteil davon, wenn man das unterste Bett hat. Von den oberen Betten, hat man einen weniger guten Ausblick. Zudem kann man dann jederzeit kurz aufstehen oder das Zimmer verlassen, ohne die anderen aufzuwecken. Wer sich Sorgen um die Sicherheit im Nachtzug macht, den kann ich beruhigen. Man wird von den Zugbegleitern instruiert, die Zimmertüre während des Schlafens von innen abzuschliessen und so kann von aussen niemand in das Zimmer reinkommen. Aber nun zur Ankunft.


Da man direkt am Bahnhof ankommt, ist man sehr zentral und kann von dort aus zum Beispiel mittels der Uber-App das Hotel erreichen. Uber ist sehr gut ausgebaut in Prag. So zahlt man sehr wenig, auch für längere Fahrten.


Hotel Koruna

Übernachtet haben wir im Hotel Koruna, welches sehr zentral war. Mit unter CHF 40 pro Nacht war es sehr günstig, das ist aber tatsächlich ein ganz normaler Preis in Prag. Innert ungefähr 10 Minuten konnte man zu Fuss den Wenzelsplatz erreichen, wo man Läden zum Shoppen und diverse Restaurants und Bars findet. Die bekannte Karlsbrücke war auch im Umkreis von einem Kilometer. Zum Frühstück haben wir jeweils verschiedene Restaurants in der Umgebung ausprobiert.



L‘Osteria Nàrodni

Dieses Restaurant ist eine grosse Empfehlung von mir. Es ist zwar absolut nicht landestypisch, sondern eine italienische Restaurantkette. Die Pizzen dort sind riesig und sehr lecker. Mittlerweile war ich auch schon in der Schweiz in einem Restaurant dieser Kette und es war auch super.


Prager Altstadt

Die Altstadt in Prag hat mich total fasziniert. Mit der typischen osteuropäischen Bauweise sahen die Gebäude sehr schön aus und es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten. Um sich einen Überblick der Altstadt zu schaffen, waren wir mit E-Scootern unterwegs, die man an jeder Ecke mit der richtigen App des jeweiligen Anbieters mieten kann. So kann man in relativ kurzer Zeit sehr viele Sachen sehen. Besonders einen Besuch vom Altstädter Ring kann ich sehr empfehlen. Mit den vielen bunten Häusern, der beeindruckenden Teynkirche, der Mariensäule und dem Jan-Hus-Denkmal (Titelbild) sind nur einige der Sehenswürdigkeiten genannt, die einen dort erwarten.



Die Stadt Prag ist definitiv eine Reise wert, wenn man Städtetrips mag. Es ist bisher meine Lieblingsstadt und übertrifft die anderen Städte, die ich in Europa bereits gesehen habe. Solltest du Fragen haben zu dieser Reise, kannst du diese gerne unter meinem Reel stellen oder mit dem Feedbackformular.


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