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Da Bali so eine grosse und vielfältige Insel ist, lohnt es sich, die einzelnen Teile der Insel auf unterschiedliche Blogartikel aufzuteilen. Unser nächster Stopp führte uns nun an die Küste Balis, um Surfen zu lernen. Ein Sport der sich auf Bali grosser Beliebtheit erfreut. Es gibt unzählige Surfcamps zur Auswahl, die jeweils unterschiedliche Pakete anbieten. Wir haben als Anfänger gestartet und haben innert einer Woche unsere Surfskills entwickelt.


Das beste Surfcamp finden


Uns für eines der Surfcamps zu entscheiden war gar nicht so einfach, aufgrund der grossen Auswahl, die es gibt. Bis wir uns für Kimasurf in Seminyak entschieden hatten, lag eine lange Recherche hinter uns. Wir haben unterschiedlichste Surfcamps verglichen. Dazu gehörten:

  • Dreamsea Surfcamp
  • Surf WG Bali
  • Pure
  • Kima Surf

Im direkten Vergleich mit den anderen, war das Preis-Leistungs-Verhältnis vom Kima Surfcamp in Seminyak für uns einfach unschlagbar, daher haben wir uns dann auch dafür entschieden. Zum Beispiel hat man mit der Miete vom Bett bereits die surfguided Lessons zweimal am Tag mit dabei. Bei vielen davon gibt es am Abend noch eine Videoanalyse. Die Videos kann man auch selbst runterladen, falls man diese als Andenken möchte. Ausserdem kann man im Camp kostenlos die Fahrräder nutzen, um Seminyak zu erkunden. Einmal pro Woche hat man die Möglichkeit, in das andere Kima Camp in Canggu fahren, um die Kletterwand dort zu nutzen, und das Yoga war jeden Tag kostenlos mit dabei. Die Guides waren sehr freundlich und hilfsbereit und das inkludierte Frühstück war riesig und abwechslungsreich. Alles in allem kann ich es stark weiterempfehlen.

Welches der Surfcamps am besten für einen geeignet ist, kommt ganz darauf an was man sich vom Aufenthalt erhofft. Manche Surfcamps sind zum Beispiel an Klippen gelegen oder bieten Infinity-Pools was bestimmt auch toll ist. Für uns war es aber besonders wichtig, viel surfen zu können, und das zu einem günstigen Preis. Diese Wünsche wurden durch das Kima Surfcamp mehr als erfüllt.


Learn-to-surf-school


Da wir Anfänger waren, haben wir die 5-Days-Lern-to-Surf-School gebucht. Dort wurden wir sehr gut begleitet und Stück für Stück an die Basics herangeführt. Als Anfänger beginnt man bei den White Waves am Sandstrand. Das ist sicherer als wenn man direkt bei einem Reefbrake, also auf Korallenriffen, starten würde. Man kann sich so auch erstmal auf das Üben der Technik konzentrieren und muss noch nicht so viel paddeln, wie wenn man draussen irgendwo im Meer ist. Nach und nach lernten wir das Drehen nach links und rechts, die Turtleroll und vieles mehr, um uns stetig zu verbessern. Zum Ende der 5 Tage war es das Ziel, dass wir auch die Greenwaves surfen können. Das sind solche Wellen, die noch nicht gebrochen sind. Wir waren insgesamt 7 Tage da, somit hatten wir die Möglichkeit, nach Ende der Surfscool direkt zu den Greenwaves, welche auch etwas grösser sind, mitzugehen.


Übernachten im Lumbung


Wir haben uns zum Übernachten für das 4er-Lumbung entschieden, was auch die günstigste Variante war. Wir haben für die Woche mit Frühstück und Learn-to-Surf-School CHF 337 bezahlt. Das Board und die Boardversicherung haben wir vor Ort noch dazu abgeschlossen, was dann nochmals CHF 107 gekostet hat. Das Lumbung war aus einfachen Materialien gebaut, bot uns aber trotzdem ein modernes Zimmer mit Klimaanlage.


Aktivitäten


Nebst dem Surfen gab es in dem Camp noch zahlreiche weitere Aktivitäten, die Täglich organisiert wurden. Nebst dem täglichen Yogaangebot und der Kletterwand gab es noch Ausflüge zum Sonnenuntergang am Strand, wo Gitarre gespielt und gesungen wird, Armbändchen basteln, Malen usw. Wenn man alleine in das Camp kommt, ist das bestimmt super, um Leute kennenzulernen. Einmal pro Woche gab es noch ein Family-BBQ, was im Preis mit dabei war. Es gab so viele Aktivitäten, dass wir nicht mal an allen teilnehmen konnten. Es ist also bestimmt für jeden etwas dabei.



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