Unsere Asienreise führte uns nach zwei Grossstädten weiter zu den traumhaften Stränden von Koh Tao. Die Insel welche man in Thailand als Tauchparadies kennt. Unsere Unterkunft haben wir bei unserem letzten Stopp in Bangkok in einem Reisebüro gebucht. Wir hatten Glück, die Dame hat uns einen super Preis angeboten. Bei unserer Ankunft waren wir jedoch erstmal verwirrt, denn der Shuttle der uns mitnahm fuhr uns zu einem ganz anderen Hotel, als abgesprochen. Da das Hotel aber mehr Vorteile bot, waren wir darüber gar nicht traurig. Das eigentlich für nur 3 Nächte gebuchte Bungalow im Hotel Montalay konnten wir vor Ort noch um 6 weitere Nächte verlängern. Das Personal vom Hotel war unglaublich freundlich und hat unseren Aufenthalt nochmals schöner gemacht. So wurde uns zum Beispiel wie selbstverständlich Pad Thai von einem entfernten Restaurant mitgebracht, als wir nach dem Tauchen zu spät (um 21 Uhr) zum essen zurück waren. Das Hotel hatte auch einen Pool, der ebenfalls von der Tauchschule vor Ort zum unterrichten genutzt wurde. Hinter dem Pool begann der Strand und man war somit auch direkt am Meer. Auch die Lage an der Tanote Bay war wunderschön. Etwas abgelegen, jedoch hat man alles was man braucht für eine Woche am Meer. Da das Hotel gerade renoviert wird und per 01.01.2025 neu eröffnet wird, wissen wir nicht wie es danach aussieht. Das Frühstücksareal wird aber so bleiben und die meisten Mitarbeiter werden weiterhin dort arbeiten. Daher wird ein Aufenthalt nach den Renovationen bestimmt noch besser.



Restaurants
Da wir bei unserer Buchung bereits das Frühstück inklusive gebucht hatten, konnten wir jeden Morgen von einer Menuekarte aussuchen und bekamen zusätzlich unterschiedliche Säfte und Wasser sowie Heissgetränke. Mein Lieblingsrestaurant war definitiv das Poseidon, welches ebenfalls Bungalows vermietet. Das gelbe Curry schmeckt unglaublich gut und es gibt noch diverse weitere thailändische Gerichte. Man kann an Tischen sitzen oder mit Blick aufs Meer auf gemütlichen Thaikissen, in Hängematten oder Liegestühlen. Die Einrichtung von diesem Restaurant ist wirklich toll und authentisch.

PADI Openwater
Direkt nach der Ankunft ging es für mich los mit der Ausbildung Padi Openwater welche 3 Tage dauert. Dazu waren wir insgesamt 4 Schüler und 3 ausgebildete Padi Instruktoren. Der erste Tag begann damit, dass wir lernten wie man die Ausrüstung zusammenstellt und richtig montiert. Dies haben wir einige Male geübt unter den Blicken der Instruktoren welche Fehler sofort bemerkten. Anschliessend ging es nach einem Briefing direkt in den kühlen Pool. Während des Kurses übt man verschiedene Situationen welche unter Wasser zu Stress führen könnten. So lernt man zum Beispiel damit umzugehen, wenn unkontrolliert Luft aus der Flasche kommt, wie man unter Wasser teile der Ausrüstung fixiert die nicht halten und wie man die Ausrüstung unter Wasser an,- und auszieht. Dies alles, um Sicherheit zu gewinnen und um sich in Notsituationen ruhig und korrekt zu verhalten.
Am zweiten Tag ging es unter anderem weiter mit Übungen wo man seine Maske mit Wasser füllt und danach wieder trocken bekommt und in einem weiteren Schritt wie man die Maske komplett auszieht und im Pool umherschwimmt. Anschliessend zieht man die Maske unter Wasser wieder an und kann normal weiter tauchen. Am Nachmittag ging es dann im offenen Meer weiter. Dazu fuhren wir mit einem Tauchboot an eine geeignete Stelle um weitere Übungen durchzuführen. Insgesamt machten wir am zweiten Tag zwei Tauchgänge im Meer.

Am dritten Tag schrieben wir die Prüfung wo wir zeigten, dass wir die gelernte Theorie beherrschen. Zudem standen noch zwei weitere Tauchgänge im Meer an, um den Umgang mit dem Tauchcomputer und dem Kompass zu lernen. Nach den drei Tagen musste ich mich erstmal erholen, da ich immer noch Müde vom Anreisetag mit dem Nachtbus war.

Tauchschule & PADI Openwater Advanced
Später entschloss ich mich, in derselben Tauchschule Budda View die Ausbildung Padi Openwater Advanced zu machen damit ich tiefer als 18 Meter tauchen kann und somit bei Tauchgängen nicht eingeschränkt bin. Während dieser Ausbildung machte ich zusammen mit einem anderen Schüler einen Nachttauchgang sowie einen Wracktauchgang. Ausserdem lernte man hier die Unterwassernavigation mit unterschiedlichen Hilfsmitteln konkreter anzuwenden. Diese Ausbildung dauerte 2 Tage und war von der Theorie deutlich weniger Umfangreich. Anstelle vom Nachttauchen und Wracktauchen, kann man sich auch für andere Dinge spezialisieren. Dies kann man vor der Ausbildung aussuchen und mit seinem Instruktor besprechen. Es gäbe zum Beispiel auch die Möglichkeit sich mehr mit den unterschiedlichen Tieren unter Wasser zu beschäftigen um Rasse und Familie selbst bestimmen zu können.

Aktivitäten
Wenn man gerade nicht am tauchen oder schnorcheln ist, kann man auf einen grossen Felsen klettern und herunter ins Meer springen. Dazu empfiehlt es sich aber Neopren,- oder Wasserschuhe anzuziehen, da sich am Fels schon einige an den Füssen verletzt haben.

Alles in allem kann ich jedem empfehlen eine Zeit am Tanote Bay zu verbringen, anstatt nur am bekannten Sairee Beach. Es ist eine ganz andere Stimmung dort. Die Leute sind unglaublich freundlich und gerade in der Nebensaison hat es kaum andere Touristen. Von den Leuten welche dort sind, sind aber die meisten sehr offen und man kann gut neue Kontakte knüpfen.
