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Träumst du von einer Reise nach Lombok, dem ultimativen Paradies für Taucher und Surfer? Diese traumhafte Insel, nur etwa drei Stunden mit dem Boot von Bali entfernt, ist ein sehr beliebtes Reiseziel in Indonesien. Mit einer Fläche von rund 4.700 Quadratkilometern ist Lombok zwar etwas kleiner als Bali, bietet aber eine beeindruckende Vielfalt an Aktivitäten und Natur.

Ob du die farbenfrohe Unterwasserwelt beim Tauchen erkunden, die perfekten Wellen an den Surfspots genießen möchtest oder deine Zeit mit Wasserfällen, Wanderungen oder Stränden vertreiben möchtest – Lombok hat für jeden etwas zu bieten. Da die Insel groß ist und eine Fahrt vom Norden in den Süden fast drei Stunden dauern kann, lohnt es sich, deinen Aufenthalt gut zu planen. In diesem Blogpost findest du hilfreiche Tipps, um deine Reise optimal zu gestalten


Ankunft auf Lombok


Bei unserer Ankunft ging es schon ziemlich wild zu und her. Kurz vor Ankunft am Hafen von Lombok erzählte uns ein Mitarbeiter der Bootsgesellschaft von speziellen Vorkommnissen am Hafen. Er erzählte, dass sich Einheimische förmlich auf die Touristen stürzen und sie zu überteuerten Preisen mit dem Taxi transportieren wollen. Ebenfalls berichtete er, dass die Online-Taxis wie Gojek oder Grab gar nicht mehr zum Hafen kommen, weil vor kurzer Zeit mal ein Fenster von einem Taxi eingeschlagen wurde. Wir befolgten also den Rat von dem Mann und teilten uns ein Taxi, mit zwei weiteren Personen, welches er organisiert hatte. Am Hafen angekommen, kam uns die Situation mit den Taxis gar nicht schlimm vor, was Vermutungen aufkommen lässt, dass die Geschichte nicht gestimmt hat. Bei der Abreise hatten wir jedenfalls keine Probleme. Das Taxi, welches wir vom Hotel organisiert hatten, konnte uns problemlos zum Hafen bringen.


Unterkunft


Während unserer Zeit auf Lombok haben wir in Kuta im Hotel Nucifera gewohnt. Es war sehr gut gelegen, da man einige Restaurants und Cafés in der direkten Umgebung hatte. Auch zum Strand hatten wir zu Fuss nur etwa 10 Minuten. Das Hotel ist relativ klein. Es gibt einige modern eingerichtete Zimmer, einen schönen und sauberen Pool und das Frühstück wurde von den wenigen Mitarbeitern jeden Morgen selbst gemacht. Das war auch der einzige negative Punkt, denn das Frühstück war nicht besonders lecker gekocht. In diesem Hotel war es sehr leicht, mit anderen Gästen in Kontakt zu kommen. Vielleicht, weil die Anlage durch die geringe Grösse eher familiär war. Jedenfalls haben wir von den anderen Gästen einige Tipps für unseren Aufenthalt bekommen.



Aktivitäten


Auf Lombok hat man viele Varianten, um seine Zeit zu verbringen. Von Tauchen über Surfen, Aussichtspunkten, Stränden, Wasserfällen und Wanderungen ist alles dabei.

Zum Tauchen muss man nicht weit gehen, denn es gibt in Kuta mehrere Tauchshops, wo man sich über die angebotenen Touren informieren kann. Wir haben uns für den Anbieter Scuba Froggy entschieden, mit dem wir sehr zufrieden waren. Wer auf Lombok tauchen möchte, hat entweder die Variante, beim Pink Beach zu tauchen, oder zu den Gili-Inseln zu fahren und dort zu tauchen. Da bei uns Ende Dezember nicht das beste Wetter war, entschieden wir uns auf den Rat des Tauchprofis für die Gili-Inseln, da dort normalerweise eine bessere Sicht herrscht. Von Kuta fährt man etwa 2 Stunden bis zu einem nördlich gelegenen Hafen und von dort geht es dann mit dem Tauchboot los zu der nahegelegenen Inselgruppe. Wir können die Tauchspots um die Gili-Inseln sehr empfehlen, denn es war traumhaft schön, trotz der nicht ganz optimalen Bedingungen.



Zum Surfen können wir den Tanjung Aan Beach empfehlen. Dieser Spot ist für Surfer geeignet, die schon Surferfahrung mit Greenwaves haben. Man kann mit dem Roller dort parken und am Strand findet man dann Anbieter, um ein Surfbrett zu mieten. Wenn man das erste Mal an einem neuen Spot surft, sollte man auf jeden Fall einen Guide dazu buchen. Wir haben vor Ort ein Surfbrett, auf unser Können abgestimmt, erhalten, ein Rashguard und die zwei Guides, die uns begleitet haben. Zusammen sind wir dann mit dem Boot nach draussen zum Surfspot gefahren. Für Anfänger kann ich den Selong Belanak Beach empfehlen. Dort kann man auch vor Ort ein Surfbrett mieten und am Strand das surfen üben.

Um den Abend ausklingen zu lassen, bietet es sich an, einen der Aussichtspunkte zu besuchen. Der bekannteste ist der Bukit Merese. Es gibt einen Parkplatz, von dem aus man dann hochlaufen kann. Der Aussichtspunkt ist wirklich sehr schön und ist sehr grossflächig, sodass sich die Besucher gut verteilen. Ein weniger bekannter Aussichtspunkt ist der Pantai Seger. Wir waren am Nachmittag dort und auch hier ist die Aussicht sehr schön.




Wenn man ein wenig am Strand relaxen möchte, kann ich den Selong Belanak Beach und Mawun Beach empfehlen. Der Mawun Beach ist meist etwas leerer. Wenn man sich im Restaurant etwas bestellt, kann man kostenlos einen Liegestuhl nutzen. Am Selong Belanak Beach gab es viele Anfängersurfer die im Whitewash geübt haben, daher ist dieser Spot bereits oben bei den Surftipps erwähnt.

Man könnte auch noch Wasserfälle besichtigen, wie zum Beispiel den Sesere Wasserfall, der sehr beliebt ist. Von Kuta aus fährt man allerdings fast 1.5 Stunden, was uns etwas zu lang war. Ebenfalls könnte man auf den Vulkan Rinjani wandern, der nördlich gelegen ist. Dafür würde ich aber die Trockenzeit bevorzugen, weil man sonst mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nur Nebel sieht.


Restaurants


Direkt auf der anderen Strassenseite von unserem Hotel befindet sich auch schon ein echter Geheimtipp. Das Chilli Restaurant. Es ist ein einfaches Warung, wo etwa sechs unterschiedliche Menüs angeboten werden. Man kann bei jedem Menü jeweils entscheiden, welche Proteinquelle man möchte (Chicken, Crab, Shrimps, Tofu). Die Menüs sind ebenfalls einfach gehalten und sollten allen schmecken. So gibt es zum Beispiel rotes Curry, Lemongrass, Chilli, Garlic und so weiter. Die Proteinquelle wird dann mit der Sauce gekocht und kommt zusammen mit Reis und unglaublich lecker gekochtem Gemüse. Bereits nach wenigen Minuten bekommt man bereits sein Essen, weil die Saucen schon vorgekocht sind. So eignet es sich auch perfekt als After-Surf-Snack und es ist dazu auch noch wahnsinnig günstig.



Ein weiteres Restaurant/Kaffee, welches sehr leckere Speisen hatte, war das Milk Espresso. Eine Spezialität hier war die marokkanische Tajine, die sehr gut gekocht ist. Der Kaffee war hier ebenfalls sehr lecker.



Vom Aldi’s Warung waren wir ebenso sehr begeistert. Es bietet eine extrem grosse Karte, ist relativ günstig und sehr lecker. Es gibt dort Pizza, die auf dem Holzkohlengrill gebacken wird, Fischgerichte und noch vieles mehr. Leider kommen dort wie auch in einigen anderen Restaurants ständig Kinder vorbei, die einem Armbändchen verkaufen wollen. An einem Abend passiert das bestimmt 2-3 Mal.



Wenn man gerne mal einen gegrillten Fisch essen möchte, kann ich das Fish Bones Warung empfehlen. Man kann sich vor Ort einen Fisch aussuchen, dieser wird dann würzig mariniert und auf dem Grill zubereitet. Dabei kann man zusehen, da es direkt vor dem Eingang zubereitet wird. Man findet bestimmt auch andere Restaurants, wo man Fisch essen kann, aber hier waren die Fische, welche vor dem Eingang ausgelegt waren, gut mit Eis gekühlt. In anderen Restaurants habe ich auch schon gesehen, dass die Fische einfach da lagen, wenn überhaupt nur zur Hälfte mit Eis bedeckt und Fliegen und Mücken, die dran gingen.



Von anderen Hotelgästen wurde uns die Umibozu Ramen Bar empfohlen, welche etwa 5-10 Minuten vom Zentrum entfernt liegt. Wir wollten an unserem letzten Abend dort essen gehen. Leider gibt es dort sehr wenig Tische und an dem Abend war alles bereits reserviert. Hier also der Tipp: Wenn ihr gerne Ramen-Nudeln mögt, am besten im Voraus vorbeigehen und reservieren.


Sport


Wer sich sportlich betätigen möchte, der findet in der Umgebung von Kuta mehrere tolle Angebote. Das Loka Gym und Xeno Fit sind zwei teurere Fitnesscenter, die aber auch sehr hochwertig wirken. Das Loka Gym hat zusätzlich noch ein Eisbad und eine Sauna und das Xeno Fit hat sehr hochwertige Geräte und ist sauber. Im Xeno Fit bezahlt man für einen Einzeleintritt ca. 12 Franken. Dafür hat man aber auch wirklich ein tolles Fitness mit super Qualität. Wir haben uns dann für das Bumblebee Gym entschieden, wo wir für eine Woche 5.60 Franken bezahlt haben. Natürlich hat es dafür etwas ältere Geräte und keine Klimaanlage. Das ist man sich aber sowieso gewöhnt, wenn man in Asien unterwegs ist.


Verkehr


Auf Lombok hat es sehr breite Strassen und nicht viel Verkehr. Von daher kann man dort sehr gut Roller fahren. Man sollte aber gut aufpassen, denn ab und zu laufen Hunde oder Kühe über die Schnellstrassen.



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