Sizilien. Eine Feriendestination, welche nicht weit oben auf meiner Bucketlist stand. Und doch ergab sich diese Reise durch einige Zufälle. Ich reiste im Juli 2022 für vier Tage nach Sizilien. Gestartet sind wir in Luzern mit dem Zug. Die Reise führte mit einmal Umsteigen in Lugano über die italienische Grenze nach Malpensa Aeroporto. Der Flughafen Mailands. Der Flughafen war ziemlich übersichtlich und man fand sich sehr gut zurecht. Jedoch gab es vor dem Abflug noch einige Unklarheiten. Auf einmal zeigte die Abflugtabelle an, dass der Flug storniert war… Natürlich waren wir erstmal schockiert. Kann es sein, dass das jetzt uns passiert, während alle anderen Flüge ganz normal starten? Noch dazu gab es einige Tage zuvor schon Probleme, als wir eine SMS erhielten, dass der Flug ausfällt und wir umbuchen müssen. Etwas später kam dann wieder eine SMS, dass der Flug doch starten wird. Offenbar führte dieses Durcheinander, welches sich ein paar Tage vor Abflug ereignete, dazu, dass der Flughafen in Mailand nicht informiert war, dass der Flug doch starten wird. Schlussendlich ging der Flug dann aber pünktlich, worüber wir sehr erleichtert waren.
Doch nun zur Ankunft auf Sizilien. Beim Ausstieg aus dem Flugzeug schlug uns direkt die heisse, sommerliche Luft Siziliens ins Gesicht. Das Wetter war Mitte Juli einfach nur perfekt. Vom Flughafen fuhren wir mit einem Taxi zu unserer Unterkunft. Es war ein sehr einfaches Appartement in Mondello. Dafür war aber der Strand ca. 12 Meter entfernt. Man musste nur einmal die Strasse überqueren. Der Strand von Mondello gilt tatsächlich auch als einer der schönsten Strände Siziliens. Da ich während meines Aufenthalts auf Sizilien keine anderen Strände besucht habe, kann ich den Strand nicht vergleichen, aber ich kann es mir sehr gut vorstellen. Das Wasser war kristallklar, wie man auf dem Foto unten erkennen kann. Zudem konnte man Kilometerlang am Wasser spazieren. Weiter aussen tummelten sich Motorboote. Das Einzige, was schade war, ist, dass fast der gesamte Strand mit verschiedenen Anbietern von Liegestühlen besetzt ist. Diese unterschiedlichen Anbieter hatten Ihre Fläche jeweils auch mit Holzzäunen voneinander abgegrenzt, was dann eher nicht so idyllisch aussah. Zudem kostete ein Liegestuhl ca. 15 Euro pro Tag, was dann schon etwas viel ist wenn man das jeden Tag machen möchte. Man kann aber sein Badetuch vor den Zäunen direkt am Wasser platzieren, wenn man sich das Geld dafür sparen möchte.

Aktivitäten in Mondello
Da Mondello eher ein kleinerer Ferienort ist, gab es nicht sehr viele Aktivitäten, die man machen konnte. Wir konnten unsere vier Tage aber dennoch gut füllen. In einer gut erreichbaren Fussdistanz befindet sich am Strand das Albaria Surf & SUP Center. Dort kann man Windsurfen und Standup-Paddles mieten. Wenn man am Strand entlang eine Weile in die andere Richtung nach links läuft, gibt es Abends einen Markt mit diversen Schmuck-, Kleider- und Süssigkeitenständen, von denen man gut Souvenirs mit nachhause bringen kann. Ebenfalls in dieser Richtung befindet sich ein Paddlecenter. Dort hatten wir Vormittags einen Platz reserviert. Vor Ort war anfangs leider niemand anwesend trotz Buchung. Ungefähr 40 Minuten später tauchte dann doch noch jemand auf, damit wir Paddle spielen konnten. Die ganze Anlage war in einem sehr guten Zustand. Auch empfehlen kann ich morgens Joggen zu gehen, wenn es noch nicht ganz so warm ist. Ausgehend von unserer Unterkunft, welche ca. in der Mitte des Strandes lag, joggten wir nach links am Strand entlang, bis es dann irgendwann bei einem Tor zu einem Privatgrundstück nicht mehr weiterging. Die Route ist die ganze Zeit flach und insgesamt kamen wir mit dem Hin- und Rückweg auf etwas über 4 Kilometer. Unten siehst du ein Bild der Joggingroute.

Ristorante Marino
Dieses Restaurant hat uns alle am meisten überzeugt. Von Fischgerichten und italienischen Vorspeisen bis Burger mit Pommes war auf der Speisekarte alles dabei. Die Menues waren auch sehr gross und sehr lecker gekocht. Während des Essens konnte man aufs Meer hinausschauen, da nur noch eine schmale Strasse dazwischen lag.
Bestimmt hat Sizilien noch viel mehr zu bieten als in diesem Blog beschrieben. Da wir jedoch nur vier Tage dort waren, hatten wir nicht die Gelegenheit dazu, weitere Orte zu besuchen. Ich kann mir vorstellen, dass man mit einem Leihwagen noch viel mehr auf der Insel erkunden kann. Den grössten aktiven Vulkan Europas, den Ätna, zu besuchen, werde ich bestimmt noch nachholen. Unten findest du noch eine Zusammenstellung weiterer Bilder in Form eines Instagram-Posts.
